Fusion
Unsere vier Kirchengemeinden in der Nachbarschaft Buchholz fusionieren. Auf dieser Seite finden Sie Infos und Neuigkeiten rund um die Fusion.
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Unsere Fusion in der Presse
Auch in der Presse wird erfreulicherweise über die Fusion unserer vier Kirchengemeinden berichtet. Die neuesten Artikel haben wir hier für Sie verlinkt:
- Gemeindenachrichten Ev.-luth. Kirchengemeinde Hittfeld Juni-August 2026, Seite 16-17
- Kreiszeitung Wochenblatt vom 20.5.2026
- Landeszeitung Mai 2026
- Beitrag auf der Internetseite des Kirchenkreis Hittfeld vom 18.5.2026
Fragen & Antworten zur Fusion
Im Juni fanden in allen Gemeinden Informationsabende zu der Fusion unserer vier Kirchengemeinden statt. Viele Fragen sind besprochen worden – die wichtigsten sind hier noch einmal zusammengestellt.
Hat die Landeskirche die Fusion angeordnet?
Nein. Die Entscheidung wurde von den vier gewählten Kirchenvorständen freiwillig getroffen. Die Landeskirche und der Kirchenkreis setzen zwar rechtliche, finanzielle und personelle Rahmenbedingungen, haben die Fusion aber nicht angeordnet. Wir sind proaktiv auf dem Weg, unsere bisherige gute Zusammenarbeit auf verwaltungsrechtlicher Ebene zu sichern. Die Fusion dient der Bündelung der Kräfte und dem Aufrechterhalten der aktuellen gemeinsamen Angebote und langfristigen Sicherung des dezentralen kirchlichen Lebens.
Warum wurden die Gemeindeglieder nicht vor dem Beschluss befragt?
Die Entscheidung über eine Fusion gehört kirchenrechtlich zu den Aufgaben der gewählten Kirchenvorstände. Deshalb gab es keine Abstimmung aller Gemeindeglieder. Hätte es große Unstimmigkeiten gegeben, wäre eine Beteiligung erfolgt. Aufgrund der Einstimmigkeit aller Vorstände war die Entscheidung klar.
Wie wurden und werden Gemeindeglieder einbezogen?
Über Gemeindebriefe, Newsletter, Homepages und öffentliche Informationsabende wurde und wird über den Prozess informiert. Im Juni 2026 fanden an allen vier Standorten Infoabende statt, bei denen Fragen, Anregungen und auch Kritik ausdrücklich Raum hatten. Beim Stadtfest wird es auch einen Informationsstand geben.
Wie wird verhindert, dass kleinere Standorte aus dem Blick geraten oder überstimmt werden?
Alle vier Standorte sind verbindlich im neuen Kirchenvorstand vertreten. Außerdem sollen vier Standort-Orga-Teams das konkrete Gemeindeleben vor Ort im Blick behalten. Die neue Gemeinde soll nicht bedeuten, dass überall alles gleich wird, sondern im Gegenteil: die vier Standorte sollen dadurch mit ihren Besonderheiten erhalten bleiben.
Fehlen Ehrenamtliche für die Arbeit in den Kirchenvorständen?
Ehrenamtliche für Gremienarbeit zu gewinnen, ist tatsächlich schwieriger geworden. Die Fusion soll deshalb Verantwortung breiter verteilen: Nicht alles muss im Kirchenvorstand geschehen, sondern kann auch in Ausschüssen, Teams und zeitlich begrenzten Projekten übernommen werden. So können sich Menschen gabenorientiert, gezielt und zeitlich begrenzt einbringen.
Welche neuen Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement gibt es?
Zum Beispiel in Gottesdiensten, beim Besuchsdienst, bei Veranstaltungen oder in den Standort-Orga-Teams. Auch projektbezogenes Engagement ist möglich – ohne langfristige Verpflichtung.
Fallen durch die Fusion Gottesdienste weg?
Die Fusion selbst bedeutet keine Streichung von Gottesdiensten. Der Gottesdienstplan bleibt bestehen. Er wird auch künftig gemeinsam weiterentwickelt und bestmöglich an personelle Möglichkeiten und Bedürfnisse angepasst.
Kann ich mir für Taufe, Trauung oder Beerdigung eine Pfarrperson aussuchen?
Wünsche nach einer bestimmten Pfarrperson können selbstverständlich geäußert werden. Ob sie erfüllt werden können, hängt von Verfügbarkeit, Zuständigkeiten und Terminplanung ab.
Was passiert mit den Kirchengebäuden? Werden sie geschlossen oder umgewidmet?
Nein. Im Rahmen der Fusion ist keine Schließung oder Umwidmung unserer Kirchen vorgesehen. Sie bleiben Orte für Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Trauerfeiern und Begegnungen.
Was passiert mit Fördergeldern und zweckgebundenen Mitteln?
Zweckgebundene Gelder bleiben an ihren jeweiligen Zweck gebunden. Mit der neuen Gemeinde entsteht eine gemeinsame Finanzstruktur; zugleich sollen die einzelnen Standorte eigene Budgets erhalten und Fördervereine, -stiftungen und -kreise bleiben bestehen.
Kann es wieder mehr Online-Angebote geben?
Ja. Ob neue digitale Angebote entstehen, hängt von Interesse, technischen Möglichkeiten und Menschen ab, die sich dafür engagieren möchten. Die größere Gemeinde bietet die Chance, Wissen und Ressourcen zu bündeln.
Wie sieht es künftig mit der Erreichbarkeit aus? Wen erreiche ich wann?
Auch künftig wird es die vier Gemeindebüros und feste Ansprechpersonen vor Ort geben. Die konkreten Zuständigkeiten und Öffnungszeiten werden derzeit erarbeitet und rechtzeitig vor dem 1. Januar 2027 veröffentlicht.
Gibt es eine Fusionsvereinbarung?
Ja. Darin werden zentrale Grundlagen und Absprachen für die neue Kirchengemeinde festgehalten. Die Vereinbarung wird derzeit erarbeitet und vor dem Start der neuen Kirchengemeinde beschlossen und unterzeichnet.
Vier Gemeinden und ein gemeinsamer Weg – Aktueller Stand und nächste Schritte
Wahrscheinlich haben Sie es schon gehört oder einen persönlichen Brief erhalten: Unsere vier Kirchengemeinden werden zum 1. Januar 2027 zu einer gemeinsamen Gemeinde in der Nordheide zusammenwachsen. Dieser Schritt ist gut vorbereitet und wird seit einiger Zeit intensiv begleitet – durch das sogenannte „Vernetzungsteam“, in dem Vertreterinnen und Vertreter aller vier Gemeinden zusammenarbeiten.
In den letzten Monaten ist viel passiert: Verschiedene Fachausschüsse (z.B. für Finanzen, Personal oder Gebäude) haben ihre Arbeit aufgenommen. Hier wird konkret daran gearbeitet, wie die gemeinsame Gemeinde künftig gut organisiert sein kann und wie Ressourcen sinnvoll gebündelt werden können.
Ein wichtiger Schritt steht nun im Juni bevor: An mehreren Terminen wird es Informationsabende in allen vier Gemeinden geben. Dort möchten wir Sie ausführlich über den aktuellen Stand informieren, Einblicke in die Planungen geben und vor allem Ihre Fragen hören. Alle Termine haben denselben Inhalt – Sie können frei wählen, welcher für Sie am besten passt:
- Holm-Seppensen am Donnerstag, den 25.6.2026 von 18:00 bis 19:00 Uhr
- St. Johannis am Samstag, den 27.6.2026 von 16:30 bis 17:30 Uhr
- St. Paulus am Donnerstag, den 18.6.2026 von 19:00 bis 20:00 Uhr
- Sprötze am Mittwoch, den 17.6.2026 von 19:30 bis 20:30 Uhr
Auch im Vernetzungsteam werden derzeit wichtige inhaltliche Entscheidungen vorbereitet: Wie wird der zukünftige Kirchenvorstand zusammengesetzt sein? Welche Aufgaben werden in Ausschüssen gebündelt? Und wie kann sichergestellt werden, dass alle Standorte gut vertreten sind? Erste Entwürfe dazu liegen vor und werden aktuell in den Kirchenvorständen beraten.
Bei allem Wandel bleibt eines klar: Kirchliches Leben bleibt vor Ort bestehen. Unsere vier Kirchen, unsere Gruppen und Angebote an den bisherigen Standorten werden auch in Zukunft ein wichtiger Teil des Gemeindelebens sein. Gleichzeitig eröffnet die größere gemeinsame Gemeinde neue Möglichkeiten – für Zusammenarbeit, für vielfältige und zielgruppenorientierte Angebote und für eine starke Kirche in unserer Region.
Wir laden Sie herzlich ein, diesen Weg mitzugehen, Fragen zu stellen und Ihre Perspektiven einzubringen. Denn Kirche lebt davon, dass wir sie gemeinsam gestalten.
Gemeinsam auf dem Weg
In unseren Kirchengemeinden ist etwas Wichtiges in Bewegung: Die Kreuzkirche Sprötze, St. Paulus Buchholz, St. Johannis Buchholz und die Kirchengemeinde Martin Luther in Holm-Seppensen haben sich auf den Weg gemacht, zum 1. Januar 2027 zu einer gemeinsamen Kirchengemeinde zusammenzuwachsen.
Nach sorgfältiger Überlegung in den letzten Jahren wurde die Zusammenlegung im Januar offiziell in den Kirchenvorständen beschlossen. Dahinter steht der Wunsch, auch in Zukunft lebendige Kirche vor Ort zu sein – getragen von Gemeinschaft, Vielfalt und gegenseitiger Unterstützung.
Wichtig ist uns dabei: Alle Kirchengebäude behalten ihre Namen. Die vertrauten Orte bleiben erhalten – als Orte des Gebets, der Begegnung und des Glaubens. Auch vertraute Gesichter werden weiter präsent sein – ergänzt durch neue Begegnungen und Ansprechpersonen aus der ganzen Region. Es entsteht eine neu gegründete Kirchengemeinde, in der alle bisherigen Gemeindemitglieder automatisch Mitglied bleiben. Niemand muss etwas tun, niemand verliert seine Zugehörigkeit.
In diesem Jahr wird eine Steuerungsgruppe die Fusion weiter sorgfältig vorbereiten. In ihr arbeiten Entsandte aus allen vier Kirchenvorständen zusammen mit Diakonin Isabelle Willemsen, Pastorin Caroline Hoppe, dem Landeskirchenamt in Hannover, dem Kirchenamt Winsen und Superintendent Dirk Jäger. Dieser Prozess wird begleitet, bedacht und Schritt für Schritt gestaltet.
Wir sind überzeugt: Dies ist ein guter und tragfähiger Weg. Veränderungen können Fragen und Sorgen auslösen – dafür ist Raum. Zugleich liegt in diesem gemeinsamen Weg viel Hoffnung: für neue Möglichkeiten, geteilte Verantwortung und eine Kirche, die vor Ort und in der Region miteinander verbunden bleibt.
Wir werden regelmäßig über den aktuellen Stand informieren und transparent berichten, wie der Weg weitergeht. Wir gehen diesen Weg gemeinsam. Mit Zeit, mit Vertrauen – und mit Gottes Segen.